Informationen zur asiatischen Tigermücke ( Quelle: Berlin.de )

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Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und GleichstellungAbteilung Gesundheit

    Asiatische TigermückeErwachsene Asiatische Tigermücke der Art Aedes albopictus

    Bild: softkrafts.live.com/depositphotos.com

    Klimaveränderungen und damit einhergehende mildere Winter können die Ausbreitung von Mückenarten begünstigen. Dazu zählen auch nicht heimische Mücken wie die Asiatische Tigermücke.

    Woher kommt die Asiatische Tigermücke?

    Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) kommt ursprünglich aus Südostasien und wurde mit dem weltweiten Warenverkehr nach Europa und auch Deutschland eingeschleppt. Insbesondere werden der internationale Kraftfahrzeugverkehr sowie der Handel mit Gebrauchtreifen und Zierpflanzen wie dem Glücksbambus als Eintragswege nach Deutschland und Europa gesehen.
    Ende der 1970er Jahre wurde die Asiatische Tigermücke das erste Mal in Europa (Albanien) nachgewiesen, ohne sich zu diesem Zeitpunkt weiter auszubreiten. Inzwischen wurde die Asiatische Tigermücke in 26 europäischen Ländern nachgewiesen. In Italien ist sie fast flächendeckend verbreitet. In Deutschland sind Vorkommen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen bekannt.
    Im Jahr 2021 wurden einzelne adulte Mücken und auch Larven der Asiatischen Tigermücke im Land Berlin gefunden.

    Woran erkennt man die Asiatische Tigermücke?Erwachsene Asiatische Tigermücke der Art Aedes albopictus

    Bild: softkrafts.live.com/depositphotos.com

    Die Asiatische Tigermücke ist am gesamten Körper schwarz-weiß gestreift. Dies gilt auch für ihre Beine. Markant ist auch ein weißer Längsstreifen auf dem vorderen Rücken. Zudem ist sie relativ klein. Auffällig ist, dass sie auch tagsüber aktiv ist und die weiblichen Tigermücken ein aggressives Stechverhalten zeigen. Sie kann dadurch massiv belästigen. Diese Mückenart legt ihre Eier vor allem in kleineren künstlichen Wasserbehältern ab. Dazu zählen beispielsweise Wasseransammlungen in Blumentöpfen und -vasen, Vogeltränken oder auch Regentonnen.

    Bändermücke (culiseta annulata) von oben

    Bild: IanRedding/depositphotos.com

    Eine hohe Verwechslungsgefahr besteht zwischen der Asiatischen Tigermücke und der Ringelschnake/Ringelmücke (Culiseta annulata), da die Ringelmücke ebenfalls gestreifte Beine hat. Diese heimische Mückenart ist jedoch um ein Vielfaches größer als die Asiatische Tigermücke und hat zudem keinen weißen Längsstreifen auf dem Vorderrücken.

    Gehen von der Asiatischen Tigermücke gesundheitliche Gefahren aus?

    Die Asiatische Tigermücke kann potentieller Überträger des Dengue-, Zika- oder Chikungunya-Virus sein.
    Für Deutschland wird derzeit das Risiko einer Übertragung der Viren auf den Menschen durch die Asiatische Tigermücke als gering eingeschätzt. Dies wird mit dem derzeit begrenzten Vorkommen der Mückenart und der geringen Anzahl an Virenträgern begründet. Denn eine Übertragung von Krankheitserregern auf den Menschen setzt unter anderem voraus, dass die Mücke vorher einen mit dem Virus infizierten Wirt gestochen hat. Sie trägt die Krankheitserreger somit nicht von Natur aus in sich. Infizierte Wirte könnten beispielsweise Reiserückkehrende sein, die sich in ihrem Urlaub mit dem Dengue- oder dem Chikungunya-Virus infiziert haben. Das Risiko für eine Infektion könnte jedoch steigen, wenn sich die Asiatische Tigermücke weiter ausbreitet.
    Die meisten Menschen zeigen bei einer Erkrankung mit Dengue, ausgelöst durch das Dengue-Virus, keine Symptome oder haben einen milden fieberhaften Verlauf. Bei einem kleinen Teil der Infizierten verläuft die Erkrankung schwer und kann durch Symptome wie anhaltendes Erbrechen, starke Bauschmerzen oder schnelle Atmung gekennzeichnet sein.

    Wie kann ich mich schützen?

    Nicht nur die Asiatische Tigermücke, sondern auch heimische Mückenarten können Krankheitserreger, wie Viren, übertragen. Sie können sich durch lange stichdichte Kleidung oder die Nutzung von Mückenschutzspray vor Stichen schützen. Zudem können Sie durch die Nutzung von Insektenschutzgittern an Ihren Fenstern verhindern, dass Mücken in Ihre Wohnung oder Ihr Haus eindringen.

    Wie kann ich der Verbreitung der Asiatischen Tigermücke vorbeugen?

    Die Asiatische Tigermücke legt ihre Eier meist in künstlichen Wasseransammlungen in der Nähe des Menschen ab. Eine wichtige Maßnahme, um die Ausbreitung der Mücke zu verhindern, ist daher diese Wasseransammlungen in Ihrem Garten oder Schrebergarten zu reduzieren.

    • Entsorgen Sie abgestandenes Wasser, z.B. aus Planschbecken, nicht in den Gully, sondern vergießen Sie es direkt auf Grünflächen in Ihrem Garten.
    • Vermeiden Sie stehendes Wasser in Blumentöpfen und Ähnlichem.
    • Vermeiden Sie Wasseransammlungen auf Abdeckplanen.
    • Tauschen Sie stehendes Wasser in z.B. in Vogeltränken regelmäßig aus.
    • Reinigen Sie Ihre Regentonne vor der Gartensaison mit einem Schwamm und decken Sie die Regentonne anschließend z.B. mit einem Insektenschutznetz ab. Achten Sie darauf, dass keine Löcher im Netz sind, da die Mücken Schlupflöcher finden und nutzen.
    • Entleeren Sie Gießkannen oder nicht benötigte Blumentöpfe und lagern Sie diese umgedreht, so dass sich kein Wasser darin ansammeln kann.
    • Reinigen Sie Ihre Regenrinnen regelmäßig.
    • Fördern Sie Fressfeinde wie Libellen oder Vögel.

    Wohin kann ich gefundene Mücken versenden?

    Das Friedrich-Loeffler-Institut und das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung tragen gemeinsam das Projekt Mückenatlas. Bürgerinnen und Bürger sind hierbei aufgerufen, Mückenfunde einzusenden. Dadurch soll festgestellt werden, welche Mückenarten in welcher Region Deutschlands auftreten.
    Falls Sie auch ein Mückenjäger oder eine Mückenjägerin werden wollen, müssen Sie wie folgt vorgehen: Fangen Sie Mücken ein, ohne diese zu quetschen und frieren sie diese über Nacht ein. Anschließend können Sie die Mücke in einem kleinen Behälter (beispielsweise einer Streichholzschachtel) am besten zeitnah nach dem Einfrieren und einem Einsendeformular an die folgende Adresse versenden:

    Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V.
    “Mückenatlas”
    Eberswalder Straße 84m
    15374 Müncheberg

    Weitere Informationen sowie das Einsendeformular finden sich auf der Internetseite zum Mückenatlas:

    Wohin kann ich mich bei Fragen zu Infektionskrankheiten und Impfungen wenden?

    Sollten Sie Fragen zu Infektionskrankheiten haben, können Sie sich an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt sowie an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Sollten Sie einen Beratungsbedarf zu Impfungen und Prophylaxe in Bezug auf eine bevorstehende Reise haben, können Sie sich von Ihrer Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt oder von einer Reisemedizinerin oder -mediziner beraten lassen.

    Weiterführende Informationen

    Quellen

    Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

    Abteilung Gesundheit

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    Baumfällung, was ist zu beachten!

    Immer wieder ist es aus den verschiedensten Gründen erforderlich, im Kleingarten oder auf
    einem anderen Grundstück einen Baum zu fällen.

    Doch dazu bedarf es nicht allein einer guten Axt: Auch die Kenntnis gesetzlicher Regelungen ist nötig, damit die Fäll Aktion später nicht zu Problemen führt.

    Gesetzliche Grundlage für die fachgerechte Entnahme von Bäumen aus dem Bestand bilden die Baumschutzverordnung vom 11. Januar 1982 in ihrer letzten Fassung vom 20. August 2020 und das Bundesnaturschutzgesetz vom 29.Juli 2009 in seiner letzten Änderung vom 27. Juni 2020.

    Was ist also vor dem Beginn der Arbeiten zu beachten?

    Bäume sind im Land Berlin geschützter Landschaftsbestandteil, denn sie haben große
    Bedeutung für die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts. Aus diesem Grund unterliegen sie einem vom Gesetzgeber festgeschriebenen Schutz.
    Geschützte Bäume sind:

    • alle Laubbäume,
    • die Gemeine Waldkiefer,
    • die Obstbaumart Walnuss,
    • die Türkische Baumhasel, ebenfalls eine Obstbaumart

    Für die genannten Gehölze kommt der Baumschutz zum Tragen, wenn sie in 1,30 m Höhe einen Stammumfang von 80 cm aufweisen. Bei mehrstämmigen Bäumen tritt der Schutz ein, wenn mindestens ein Stamm einen Umfang von 50 cm hat.

    Geschützt sind alle Einzelbäume, die als Ersatzpflanzungen gepflanzt wurden. Für diese Bäume gilt der Schutz auch dann, wenn sie noch nicht das festgelegte Maß erreicht haben.  Nicht geschützt sind Obstbäume außer Walnuss und Türkischer Baumhasel.
    Es ist verboten, geschützte Bäume zu fällen bzw. zu roden. Ausnahmen zur Fällung geschützter
    Bäume bedürfen einer Fällgenehmigung des zuständigen Amtes. Gründe für die Fällung geschützter Bäume können sein:
    • der Baum ist krank,
    • der Baum hat seine ökologischen Funktionen weitgehend verloren,
    • vom Baum gehen Gefahren für Personen oder Sachen aus,
    • der Baum verhindert die ordnungsgemäße Nutzung des Bodens ganz oder in hohem Maße
    (z.B. kleingärtnerische Nutzung).
    Beachtet werden sollte, dass erteilte Fällgenehmigungen inner- halb eines Jahres ihre Gültigkeit verlieren.
    Mit der Beseitigung eines geschützten Baumes ist die Pflicht zu Ersatzpflanzungen oder zur Zahlung einer Ausgleichsabgabe verbunden. Die Verpflichtung zur Ersatzpflanzung ist erfüllt, wenn der Baum nach vier Jahren
    angewachsen ist. Ist dies nicht der Fall, ist der Verantwortliche für die Baumfällung zur nochmaligen Ersatzpflanzung verpflichtet. Bäume dürfen in der Zeit vom 1. März des Jahres bis zum 30.September des Jahres nicht gefällt werden. Pflegeschnitte an Obstgehölzen sind aus der Verbotsregelung ausgenommen. Gestattet ist auch die Beseitigung von Totholz, wenn es im Rahmen von Pflegemaßnahmen anfällt. Weiterhin dürfen in der Sperrzeit Äste bis zu einem Umfang von 15 cm (ca. 5 cm Durchmesser), gemessen am Stammansatz, abgeschnitten werden, sofern ein Erfordernis vorliegt, etwa Gefährdung oder Beeinträchtigung der Baulichkeit.

    Dr. Norbert Franke

    Bezug der Zeitschrift "Berliner Gartenfreund" und Datenschutz (23.08.18.)

    Die neue Datenschutzverordnung stellt uns nun leider vor ein neues Problem, denn der Bezug des „Berliner Gartenfreund“ erfolgt direkt über den Wächter-Verlag. Da wir aber kein Recht haben Daten unserer Mitglieder an Dritte weiter zugeben, müsste jeder Vereinsvorstand von allen Mitgliedern eine separate Genehmigung haben, dass dem Wächter-Verlag die Versandadressen einschließlich möglicher Änderungen übergeben werden dürfen.

    Da einzelne Vereine mir eine „Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung – Adressenverwaltung für Gartenfreund – Ausgabe Berlin“ zur Kenntnis gegeben haben, bitte ich euch erstens zu prüfen, ob sich der Wächter-Verlag  an jeden Verein mit einer solchen Vereinbarung gewandt hat und zweitens ob ihr eine solche Vereinbarung – die eine Genehmigung eurer Mitglieder voraus setzt – abschließen würdet.

    Da ich aus den Unterlagen nicht entnehmen kann, was passiert, wenn ihr eine solche Vereinbarung nicht mit tragt, habe ich heute den Präsidenten des Landesverbandes aufgefordert in der Vorstandssitzung am 30.08.2018 dazu Stellung zu nehmen und den Bezirksverbänden konkret mitzuteilen, welche Konsequenzen sich aus dem gegenwärtigen Situationsstand ergeben.

    Ich bitte alle Vereine um Rückinformation, damit ich nicht am 30.08.2018 mit leeren Händen ein Problem vortragen muss, ohne Fakten in der Hand zu halten.

    Dr. Franke

    Abbrennen Feuerwerkskörpern

    Aus gegebenem Anlass – beim Bezirksverband sind zwei Verfahren wegen Ordnungswidrigkeit anhängig – bittet der Geschäftsführende Vorstand alle Vereine ihre Mitglieder darauf hinzuweisen, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern – auch im Falle des Sieges bei einem Fußballspiel oder bei einem Geburtstag – eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit einem Bußgeld geahndet wird.

    Der Vorstand bittet alle Vereine, dass als Anlage zu dieser Mail beigefügte Merkblatt (das im Dahlwitzer Areal schon erfolgreich angewendet wird) in allen Schaukästen auszuhängen und in allen Mitgliederversammlungen den Vereinsmitgliedern zur Kenntnis zu geben.

    Mit freundlichem Gruß

    Dr. Franke

    1. Vorsitzender

    Bezirksverband Hellersdorf

    Am Wiesenhang 6 – 12621 Berlin

    Tel-Nr. 030-56 34 345

    Am 03. September 2017 fand eine Versammlung der Kleingärtner statt. Dort wurde unter anderen über städtebauliche Veränderung (Aufstellung des Bebauungsplanes 10-86 gemäß § 1 Abs. 3 BauGB für das Gelände zwischen Alt-Biesdorf, Alt-Kaulsdorf, Chemnitzer Straße, Mosbacher Straße und Wuhle im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, Ortsteile Biesdorf und Kaulsdorf) gesprochen.

    Hier ist die PDF-Datei dazu: Bebauungsplan

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    - Zur Zeit gibt es keine freien Parzellen.

    - Kleingärten/Gesetzliche Grundlagen/Gesetze/Verwaltungsvorschriften befinden sich >>hier<< . Update 06.01.2016

    Bauliche Maßnahmen durch ausländische Arbeitskolonnen

    Seit ca. einem Jahr müssen wir vermehrt feststellen, dass Kleingartenanlagen von polnischen Werbern aufgesucht werden, mit dem Ziel die Realisierung von baulichen Maßnahmen anzubieten. Dabei werden vorrangig Dacharbeiten angeboten.

    Der Vorstand des Bezirksverbandes möchte mit dieser Email alle Vereine warnen, solche Angebote ungeprüft anzunehmen, denn es ist nun bereits mehrfach geschehen, dass z. B. die Eindeckung des Daches mit 250,00 Euro Kosten angeboten wird; jedoch vom Auftraggeber nach Fertigstellung der Leistung 2.000,00 Euro verlangt werden. Bei entsprechendem Widerstand gegen Zahlung dieser Summe wird darauf hingewiesen, dass sie am nächsten Tag mit ihren weiteren Kollegen noch einmal wieder kommen, um die Sache zu regeln.

    Nach es nun wieder einen aktuellen Fall gibt, halten wir es für notwendig, eine Warnung für alle Pächter auszusprechen. Dies macht es erforderlich, dass ihr in den Vereinen alle Möglichkeiten nutzt möglichst umgehend in einer selbst gewählten Form vor solchen betrügerischen Angeboten zu waren – und dass möglichst so, dass die Information bei jedem Vereinsmitglied ankommt.

    Welche Ausmaße diese aggressive Vorgehensweise annimmt soll dadurch deutlich gemacht werden, dass im aktuellen Fall das Angebot sich wieder auf 250,00 Euro belief und nach Fertigstellung die unerhörte Summe von 12.000,00 Euro verlangt wurde. Nach umfangreichen Diskussionen des Pächters einigte man sich auf 5000,00 Euro, die dann auch gezahlt wurden – dies jedoch in einer Vorgehensweise, dass die Auftragnehmer mit der Frau des Pächters von Bank zu Bank fuhren, bis das Geld beigetrieben war.

    Bei einer Kontrolle der baulichen Maßnahme durch den Vorstand des Verbandes musste zusätzlich festgestellt werden, dass eine Bauleistung noch niemals sich als ein solcher Fusch heraus stellte. So waren z. B. die Windleisten des Blechdachs überhaupt nicht befestigt. An den Ecken der Laube gab es keine Abkantungen sondern nur Schnitte, bei denen es zu Zwischenräumen bis zu 5 cm kam.

    Eigentlich müsste dieses Dach abgerissen und die Maßnahme völlig neu realisiert werden.

    Der Verband bittet euch beim Auftreten eines Werbers bzw. bei erkannten baulichen Maßnahmen in diesem Sinne dies sofort der Organisation mitzuteilen oder ggf. sofort selbst Anzeige zu erstatten.

    Dr. Franke

    Sicherheitsstufen KGA Erläuterungen

    Unsere Kleingartenanlage hat zwei Sicherheitsstufen.

    Der nördlich Teil unterliegt der Schutzklasse IV mit 9 Parzellen (Privateigentum) und der südliche Teil unterliegt der Schutzklasse V b mit 29 Parzellen (Landeseigentum).

     

    Erläuterung der Sicherungsstufen:

    Dauerhaft gesicherte Kleingärten

    Stufe V a: Kleingartenflächen, die durch B-Plan als Dauerkleingärten festgesetzt sind.

    Stufe V b: Fiktive Dauerkleingärten* gemäß §§ 16 und 20 a BKleingG. Die fiktiven Dauerkleingärten werden durch die Darstellung im FNP als Grünfläche - Kleingärten zusätzlich geschützt.

    Hoch gesicherte Kleingärten

    Stufe IV: Kleingartenflächen, die lt. Darstellung des FNP erhalten bleiben sollen. Bei den landeseigenen Flächen in dieser Stufe handelt es sich um Kleingartenanlagen, die nach Inkrafttreten des BKleingG gegründet worden und daher keine fiktiven Dauerkleingärten sind.

    Zeitlich gesicherte Kleingärten

    Stufe III a: Fiktive Dauerkleingärten*, die nach den Darstellungen des FNP einer anderen Nutzung zugeführt werden sollen. Hier besteht eine Schutzfrist bis 2014. Hierunter können auch Kleingartenflächen < 3 ha fallen, für die bereits Bebauungspläne zur Sicherung als Dauerkleingärten eingeleitet wurden, da sie aus den Darstellungen des FNP entwickelbar sind. Da die BPläne jedoch erst mit ihrer Festsetzung verbindlich werden, ist für diese Flächen eine Schutzfrist bis 2014 als zusätzlicher Schutz vorgesehen. Mit Festsetzung der B-Pläne handelt es sich dann um Dauerkleingärten, die in die Sicherungsstufe V a – Dauerkleingärten – eingeordnet werden.

    Stufe III b: Wie III a, jedoch mit einer Schutzfrist bis 2010.

    Stufe III c: Wie III a, die Schutzfrist läuft 2004 ab.

    Nur bedingt gesicherte Kleingärten

    Stufe II: Fiktive Dauerkleingärten*, deren Flächen für verkehrliche, soziale oder technische Projekte vorgesehen sind, die kurzfristig realisiert werden. Desweiteren sind hier die Anlagen erfasst, die auf eigenen Wunsch in Wohngebiete umgewandelt werden sollen (z.B. Blankenburg).

    Ungesicherte Kleingärten

    Stufe I a: Kleingärten auf privaten Flächen, die nach den Darstellungen des FNP für eine andere Nutzung vorgesehen sind. Eine Kündigung ist unter Beachtung der kleingartenrechtlichen Bestimmungen jederzeit möglich.

    Sonstige Kleingärten

    Stufe I b: Kleingärten auf Flächen der Deutschen Bahn AG, die an die EisenbahnLandwirtschaft verpachtet sind. Es handelt sich hier um kleinere Gruppen von Gärten, die in der Nähe von Gleisanlagen liegen.

    Der Betreiber der Homepage übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit dieser Informationen.